Dienstag, 12.12.2017

Industrie 4.0 – Mobilisierung von KMU

Das BMBF fördert Einzelvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen im Themenfeld Industrie 4.0 und Internet der Dinge. Unterstützt werden die Erprobung von neuen digitalen Produkten, die Anpassung an digitalisierte Prozesse sowie die Entwicklung vernetzter Geschäftsmodelle. Nächster Bewertungsstichtag: 15.01.2018. (Mitteilung des BMBF vom 05.12.2018)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), um digitalisierte Prozesse und Produkte zu erproben und umzusetzen.

Die Richtlinie zur Förderung von KMU „Industrie 4.0-Testumgebungen – Mobilisierung von KMU für Industrie 4.0“ finden Sie hier.

Für weitere Informationen und Unterstützung bei der Antragstellung können Sie sich jederzeit an mich wenden (Kontakt).

 

Dienstag, 05.12.2017

Special: Verarbeitendes Gewerbe

Die Nord/LB veröffentlicht regelmäßig ein Special zu verschiedenen Themengebieten aus der Regionalwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

Die neueste Ausgabe ist trägt den Titel

Verarbeitendes Gewerbe – Wie sieht es in den Regionen aus?

Die Veröffentlichung ist hier abrufbar.

 

Dienstag, 28.11.2017

Datenbank mit INVEST-förderfähigen Start-ups

„Mit dem Förderprogramm „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital“ unterstützt das BMWi Investitionen von Privatpersonen in junge innovative Unternehmen. Ab sofort können sich Start-ups, die vom BAFA ihre Innovativität und Förderfähigkeit bescheinigt bekommen haben, in einer neuen Datenbank auf der INVEST-Seite des BMWi listen lassen.

Bei INVEST erhalten private Investoren in junge innovative Unternehmen einen steuerfreien Erwerbszuschuss in Höhe von 20 Prozent der Investitionssumme. Mit Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie zum 1.1.2017 wurde zusätzlich der steuerfreie Exitzuschuss in Höhe von 25 Prozent der Veräußerungsgewinne eingeführt, der eine pauschale Erstattung der auf Veräußerungsgewinne zu zahlenden Steuern darstellt. Bisher konnte bereits seit Programmstart im Mai 2013 über 3.500-mal einem Start-up vom BAFA die Förderfähigkeit bescheinigt werden. Seitdem wurden über 4.000 Privatinvestitionen in förderfähige Start-ups mit einem Volumen in Höhe von über 300 Millionen Euro gefördert.

In der Praxis ist es für junge innovative Unternehmen jedoch oft sehr mühsam, einen geeigneten privaten Investor zu finden. Auch potenziellen Investoren fehlt häufig der nötige Überblick über die schnelllebige Start-up-Landschaft, um ein passendes Start-up für ein Investment zu finden. Mitunter fehlen sowohl den Unternehmen als auch den Investoren die Kontakte und das Netzwerk, um zueinander zu finden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzt genau hier an und unterstützt das Matching von Unternehmen und Investoren. Auf der INVEST-Internetseite des BMWi wurde unter www.invest-wagniskapital.de eine Datenbank eingerichtet, in der sich INVEST-förderfähige Unternehmen mit ihren wichtigsten Daten eintragen können. Die Unternehmen auf Investorensuche haben so die Möglichkeit, sich prominent und attraktiv mit allen wesentlichen Informationen darzustellen und somit Investoren auf sich aufmerksam zu machen. Zugleich erhalten interessierte Investoren einen guten Überblick über Unternehmen mit einem gültigen INVEST-Förderfähigkeitsbescheid.

Die INVEST-Datenbank mit förderfähigen Unternehmen auf Investorensuche finden Sie hier.“ (Quelle: Pressemitteilung des BMWi vom 27.11.2017)

Gerne stehe ich für weitere Fragen und Unterstützung bei der Antragstellung zur Verfügung (Kontakt).

 

 

Dienstag, 21.11.2017

Zinsverbilligte Darlehen i. H. v. 537 Mio. € für bayerische Unternehmen

Bayerischen mittelständischen Unternehmen und Kommunen stehen jetzt zinsverbilligte Darlehen in Höhe von rund 537 Millionen Euro  zur Verfügung. Den Schwerpunkt bildet dabei die Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien.

Die notwendigen Mittel für die zinsverbilligten Darlehen werden aus der Gewinnabführung der LfA Förderbank Bayern bereitgestellt. Die Darlehen werden insbesondere in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • 90 Millionen Euro sind vorgesehen für den „Energiekredit“ und „Energiekredit Plus“. Gefördert werden Maßnahmen von Klein- und Mittelbetrieben, die mit einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz verbunden sind, und zur Nutzung erneuerbarer Energien.
  • 270 Millionen Euro sind für den neuen „Energiekredit Gebäude“ eingeplant. Hier werden Investitionen in die energetische Sanierung, die Errichtung oder der Ersterwerb energieeffizienter gewerblich genutzter Gebäude sowie Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und an der technischen Gebäudeausrüstung zur Verbesserung der Energieeffizienz gefördert. Bei diesem Programm werden erstmals auch Tilgungszuschüsse gewährt.
  • 40 Millionen Euro für Ökokredite, mit denen Investitionen gewerblicher Unternehmen für die Abwasserreinigung, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Abfallwirtschaft, Ressourceneffizienz sowie Boden- und Grundwasserschutz unterstützt werden.
  • 8 Millionen Euro stehen für den „Infrakredit Energie“ zur Verfügung. Damit werden Investitionen von Kommunen in die kommunale Infrastruktur zur Energieeinsparung und Umstellung auf erneuerbare Energieträger unterstützt.
  • 30 Millionen Euro für den Technokredit zur Unterstützung von Vorhaben, die den Einsatz neuer Technologien in Produkten und Produktionsverfahren ermöglichen.
  • 20 Millionen Euro, um Unternehmen bei Konsolidierungsvorhaben zu unterstützen. Mit diesen Darlehen wird Betrieben im Rahmen eines umfassenden Konsolidierungskonzeptes Hilfestellung gewährt. Gemeinnützige Kur- und Rehabilitationseinrichtungen werden wie bisher unter bestimmten Voraussetzungen gefördert.
  • 39 Millionen Euro sind für das Darlehensprogramm für Kommunen zur Förderung des Ausbaus der Breitbandinfrastruktur vorgesehen. Dieses wird zur Ergänzung des staatlichen Zuschussprogramms angeboten.
  • 40 Millionen Euro werden zur Verstärkung der regionalen Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft bereitgestellt. Dabei werden insbesondere Investitionen gefördert, die Arbeitsplätze vorwiegend im ländlichen Raum sichern und schaffen.

(Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie v. 08.11.2017)

Nähere Informationen zu allen Förderprogrammen und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten Sie bei Ihrem Fördermittel-Guide.

 

 

Dienstag, 07.11.2017

Kostenloser Websitescanner für kleine und mittlere Unternehmen

Mit dem kostenfreien Websitescanner können Mittelständler Sicherheitslücken schließen. Filterregeln für Hosting Anbieter helfen dabei, Webangriffe frühzeitig zu identifizieren. Außerdem im Paket enthalten sind Aufklärungs- und Hilfsangebote für den sicheren Betrieb von Webseiten mit Content Management Systemen.

Sichere Webseiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Mit diesem Ziel haben die Projektpartner Siwecos (Sichere Webseiten und Content Management Systeme) im Rahmen der Internet Security Days (ISDs) der Öffentlichkeit vorgestellt. Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. und die Ruhr-Universität Bochum haben Siwecos mit dem Ziel entwickelt, die IT-Sicherheit im Mittelstand deutlich zu erhöhen.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte und vom CMS Garden e.V. und dem Bochumer ITSecurity Startups Hackmanit unterstützte Projekt bietet einen Webseitenscanner, der Sicherheitslücken zuverlässig aufdeckt. Filterregeln für Hosting Anbieter helfen dabei, Webangriffe frühzeitig zu identifizieren. Außerdem im Paket enthalten sind Aufklärungs- und Hilfsangebote für den sicheren Betrieb von Webseiten mit Content Management Systemen. Siwecos ist speziell auf die Bedürfnisse und den Wissensstand von kleinen und mittleren Unternehmen zugeschnitten, denen es konkrete Handlungsanweisungen bietet. Ein kostenloses Plugin für WordPress und andere Content Management Systeme zeigt den Sicherheitsstatus und gibt Hilfs- und Informationsangebote zur Verbesserung der Web-Anwendungen und Serverinfrastruktur.

Nähere Informationen und Quellen finden Sie unter diesem Link

 

 

Dienstag, 24.10.2017

Verbesserte Förderung in Bayern

Ab sofort kann der Investivkredit der LfA Förderbank Bayern auch mit der bayerischen Regionalförderung kombiniert werden. Der entsprechende Ausschluss wurde gestrichen. Damit können bayerische Unternehmen ihre Vorhaben jetzt vollständig über zinsgünstige Förderprogramme finanzieren.

Nähere Informationen zu den Möglichkeiten für Ihre Vorhaben erhalten Sie bei mir (Kontakt).

 

Dienstag, 17.10.2017

„Fit4start your business“ Kostenlose Veranstaltung im Rahmen der Gründerwoche

Am 15. November 2017 findet im Rahmen der Gründerwoche unser kostenloser Vortragsabend

 Fit4start your Business – 6 Themen & 6 Experten

statt. Profitieren Sie von unseren 6 Expertenvorträgen rund um das Thema Existenzgründung und 3 Stunden geballtem Praxiswissen. Unsere diesjährigen Experten sind:

  • Dr. Johannes Wehner, Rechts- und Patentanwaltskanzlei Warneke zum Thema Patent- und Schutzrechte
  • Steuerberaterin Benita Königbauer zum Thema Steuern
  • Versicherungsmakler Arne Bauer zum Thema Betrieblicher Versicherungsschutz
  • Marketingexpertin Susanne Büttner zum Thema Marketingstrategie
  • Finanzierung- und Fördermittelberaterin Gabriele Taphorn zum Thema Fördermittel
  • Gründungsberater Wolfgang Dykiert zum Thema Businessplan

Veranstaltungsort: Hansa-Haus, Brienner Str. 39, 80333 München (MVV: U2/U8 bis Königsplatz – dann 1 Minute zu Fuß). Veranstaltungsbeginn: 18.00 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr) – Veranstaltungsende: 21.00 Uhr

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt; um schriftliche Anmeldung wird gebeten!

 

Dienstag, 10.10.2017

herCAREER 2017

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr die herCAREER in München statt. Am 12. und 13.10.2017 können sich Frauen auf der Messe im MTC über die Möglichkeiten der Karriereplanung informieren. Zahlreiche Aussteller sowie Vorträge und workshops laden zum Kennenlernen, Netzwerken und als Impulsgeber ein.

Gemeinsam mit der dykiert-beratung bin ich auch in diesem Jahr wieder als Ausstellerin und Referentin in München vertreten und freue mich auf Ihren Besuch.

Mir steht ein begrenztes Kontingent an Freikarten für den Messebesuch zur Verfügung. Bei Interesse können Sie mir gerne eine E-Mail an taphorn@foerdermittel-guide.de mit Ihrer Anforderung zusenden.

Umfassende Informationen zum Ablauf und Programm rund um die Messe finden Sie hier.

 

 

Dienstag, 19.09.2017

Für Kurzentschlossene heute Abend: Veranstaltung des Referats für Arbeit und Wirtschaft

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Referates für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München findet heute Abend ab 18.30 Uhr der Vortrag

„Let`s talk about money! Öffentliche Förderprogramme zur  Unternehmensfinanzierung“

statt.

Wolfgang Dykiert und ich werden die Teilnehmer über die vielfältigen Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung informieren und ihnen wertvolle Tipps aus der Praxis zur erfolgreichen Beantragung geben.

Nähere Informationen zum Programm und der Anmeldung finden Sie hier.

 

 

Dienstag, 29.08.2017

Neues Programm: Abwärme Zuschuss

Die KfW hat das KfW-Energieeffizienzprogramm um eine Zuschussvariante zur Abwärmevermeidung erweitert.

„Alternativ zu Krediten aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme werden ab dem 01.09.2017 Investitionszuschüsse aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme Investitionszuschuss vergeben. Gefördert werden Investitionen in die Modernisierung, die Erweiterung oder den Neubau von Anlagen oder von Verbindungsleitungen zur Vermeidung oder Nutzung von Abwärme.
Für die Förderung ist die Vorlage eines von einem Sachverständigen erstellten Abwärmekonzepts erforderlich. Die qualitativen Anforderungen an das Konzept finden Sie in der Anlage „Technische Mindestanforderungen“ zum Merkblatt (s.u.).
Antragsberechtigt sind Unternehmen – unabhängig von ihrer Umsatzgröße – sowie Unternehmen, die Contractingdienstleistungen gemäß DIN 8930-5 anbieten.
Der Investitionszuschuss wird aus Mitteln des BMWi zur Verfügung gestellt und beträgt bis zu 30 % für Maßnahmen zur innerbetrieblichen Vermeidung und Nutzung von Abwärme bzw. bis zu
40 % für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Nutzung von Abwärme. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10 %. Die genaue Höhe des Investitions-
zuschusses ist abhängig von der beihilferechtlichen Regelung (De-minimis, AGVO). Details können Sie dem Merkblatt entnehmen.
Die Kombination des Investitionszuschusses mit einem Kredit aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme ist nicht möglich.
Der Investitionszuschuss ist vor Beginn des Vorhabens direkt bei der KfW zu beantragen. Als Beginn des Vorhabens gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- und
Leistungsvertrags. Planungs- und Beratungsleistungen einschließlich der Beauftragung des Energieeffizienz-Experten gelten nicht als Vorhabensbeginn.
Die Förderung ist bis zum 31.12.2018 befristet.“ (Quelle: Mitteilung der KfW vom 24.08.2017)

Hier finden Sie das Merkblatt zum Zuschussprogramm sowie die technischen Mindestanforderungen.

 

 

 

Dienstag, 22.08.2017

Veranstaltung des Referats für Arbeit und Wirtschaft

Am 19.09.2017 lädt das Referat für Arbeit und Wirtschaft München (Jung-)Unternehmer zur Veranstaltung

„Let`s talk about money! Öffentliche Förderprogramme zur Unternehmensfinanzierung“

ein.

Gemeinsam mit der dykiert-beratung erläutert Ihr Fördermittel-Guide wie Sie die rund 3.000 Förderprogramme für Unternehmen in Deutschland für Ihr Business optimal nutzen können und eine erfolgreiche Beantragung durchführen.

Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und findet in den Räumen des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Herzog-Wilhelm-Str. 15, München statt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerplätze wird um frühzeitige Anmeldung per EMail (unternehmensschulung.raw@muenchen.de) gebeten.

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.

 

 

Dienstag, 15.08.2017

WIR! Wandel durch Innovation in der Region

Ab sofort bis zum 31.10.2017 können Projektskizzen für das neue Förderprogramm WIR! Wandel durch Innovation in der Region eingereicht werden. Regionale Bündnisse aus Ostdeutschland, die gemeinsam mit Partnern z. B. aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Forschung Strategien entwickeln und umsetzen, die noch unerschlossene Innovationspotenziale in ihrer Region aufdecken und stärken, können ihre Planungen bewerben.

Für Interessierte gibt es am 13.09.2017, 14.00 Uhr, eine Online-Informationsveranstaltung.

Detaillierte Informationen hierzu, zu den Vorgaben für die Projektskizze sowie die vollständigen Richtlinien zum Förderprogramm finden Sie unter diesem Link.

 

Dienstag, 08.08.2017

Kompetenzzentrum eStandards – Information für KMU

In seiner Pressemitteilung vom 01.08.2017 informiert das Wirtschaftsministerium über den Start des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums eStandards an drei weiteren Standorten (Köln, Hagen, Leipzig). Diese Zentren unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe dabei, die Digitalisierung im eigenen Betrieb umzusetzen.

Die vollständige Pressemitteilung im Wortlaut:

„Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „In der digitalen Welt sind Standards die gemeinsame Sprache, die es ermöglicht, Maschinen, Anlagen und Unternehmen zu vernetzen. Unternehmen brauchen Standards, um nachhaltig Erfolg zu haben und die digitale Transformation zu bewältigen. Das gilt im besonderen Maße für kleine und mittelständische Unternehmen, die darauf angewiesen sind, dass es bewährte, allgemeingültige Lösungen gibt. Diese Standards zu kennen, sie zu erproben, sie für sich und gemeinsam mit anderen anzupassen und aktiv zu gestalten ist Aufgabe des neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums eStandards. Die heutige Eröffnung an drei Standorten ist ein weiterer wichtiger Schritt, kleine und mittlere Unternehmen mit konkreten Lösungen vor Ort dabei zu unterstützen, die Chancen der Digitalisierung zu ergreifen.“

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards unterstützt mittelständische Unternehmen und Verwaltungsorganisationen im gesamten Bundesgebiet dabei, ihre Digitalisierung und Vernetzung durch den verstärkten Einsatz von eBusiness-Standards voranzutreiben. Dafür bietet das Kompetenzzentrum kostenlose Informations-, Schulungs- und Vernetzungsangebote sowie Erprobungs- und Anschauungsmöglichkeiten in Offenen Werkstätten an. Die Standorte setzen dabei jeweils eigene Schwerpunkte:

  • In Köln stehen Standards für die digitale Transformation in Handel und Logistik im Zentrum.
  • In Hagen werden Unternehmen beim Einsatz von Standards für die digitale Transformation im verarbeitenden Gewerbe unterstützt.
  • Die Offene Werkstatt Leipzig begleitet bei der Einführung von Standards für die digitale Transformation von Geschäftsmodellen.
  • Die mobile Offene Werkstatt West vermittelt Know-how zu Standards für die digitale Transformation in regulierten Märkten, z. B. mit Blick auf technische Dienstleistungen und die Gesundheitswirtschaft.

Das Kompetenzzentrum eStandards setzt auf Standardisierungslösungen, die herstellerunabhängig und offen sind. Kompetente Ansprechpartner aus gemeinnützigen Instituten, angewandter Forschung, Normung und Standardisierung vermitteln passgenau Grundlagen, Praxisbeispiele und Erfahrungswissen.

Über eine virtuelle Offene Werkstatt informiert das Zentrum zusätzlich bundesweit über Ergebnisse aus den Werkstätten und Projekten. Auch Kooperationen von kleinen und mittleren Unternehmen sollen online angestoßen werden.“

 

Dienstag, 01.08.2017

Digitalbonus Bayern – Antragstellung wieder möglich

Seit heute können wieder Anträge auf Digitalbonus in Bayern gestellt werden. Auch wenn die Bewilligungsbescheide erst im nächsten Jahr versandt werden, können förderfähige Vorhaben nach Zustimmung der zuständigen Regierung zum vorzeitigen Vorhabensbeginn, bereits zeitnah begonnen werden. Zu beachten ist, dass aufgrund der Vielzahl der Anträge nunmehr monatliche betragsmäßige Kontingente festgelegt wurden. Sind diese durch den Antragseingang erschöpft, können neue Anträge erst im Folgemonat gestellt werden. 

Sofern Sie also eine Antragstellung beabsichtigen, sollten Sie sich zunächst mit der zuständigen Bezirksregierung in Verbindung setzen.

Weitere Informationen zum Digitalbonus finden Sie hier.

 

Dienstag, 25.07.2017

MikroCrowd Baden-Württemberg

Im April 2017 ist die MikroCrowd-Plattform in Baden-Württemberg gestartet, die Kleinstgründer im kleinvolumigen Bereich unterstützt. Hierbei werden die Vorteile einer Crowdfinanzierung (u. a. Markttest, Werbeeffekt) mit der Flexibilität eines Direktkredites durch die L-Bank verbunden.

Ablauf:

  • obligatorische Gründerberatung
  • Vorstellung des Projektes auf der Crowdplattform
  • nach Erreichen der funding-Schwelle (mind. 50% des Gesamtfinanzierungsbedarfes): Ergänzung durch ein Förderdarlehen (max. 10 TEUR)
  • zum Laufzeitende der MikroCrowd-Phase: ggf. Vermittlung der Anschlussfinanzierung an die Hausbanken

Nähere Informationen und „Wie es geht“ erfahren Sie hier.

 

Dienstag, 18.07.2017

Programmstart: go-digital (bundesweit)

Am 13.07.2017 ist das neue bundesweite Förderprogramm „go-digital“ gestartet. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe erhalten aus diesem Programm Zuschüsse zu Beratungen für die eigene Digitalisierung in den Bereichen IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung und Digitalisierte Geschäftsprozesse. Die Beratungen werden von autorisierten Beratungsunternehmen durchgeführt und zwar von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Projektanträge, die die Beratungsunternehmen für KMU und Handwerksbetriebe stellen, können ab Herbst 2017 eingereicht werden.

Nähere Informationen finden Sie unter www.bmwi-go-digital.de

 

Dienstag, 11.07.2017

Neues Programm in Bayern: Energiekredit Gebäude

Die LfA-Förderbank Bayern führt zum 17.07.2017 den „Energiekredit Gebäude“ ein, um die Verbesserung der Energieeffizienz mittelständischer Betriebe in Bayern zu fördern.

Der zinsgünstige Kredit (Konditionen werden in Kürze veröffentlicht) ist mit einem Tilgungszuschuss ausgestattet, der – je nach Verwendungszweck – zwischen 1% und 18,5% der förderfähigen Kosten beträgt.

Die wichtigsten Eckdaten des Programmes:

  • antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen und freiberuflich Tätige mit Betriebsstätte in Bayern
  • gefördert werden Maßnahmen an gewerblich genutzten Gebäuden oder Gebäudeteilen, die unter die EnEV fallen (Sanierung, Einzelmaßnahmen, Neuerrichtung)
  • förderfähig sind alle im Anlagevermögen aktivierbaren Kosten für energetische Maßnahmen
  • Voraussetzung ist die Bestätigung eines Sachverständigen zur Einhaltung der technischen Mindestanforderungen und Energieeinsparung
  • Darlehenshöhe beträgt bis zu 100% der förderfähigen Kosten, mind. 25 TEUR, max. 10 Mio. EUR
  • Antragstellung muss vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank erfolgen
  • Zinssatz wird risikogerecht festgelegt
  • die Beantragung einer 50%igen Haftungsfreistellung bei Darlehen bis 2 Mio. EUR ist möglich

Das Merkblatt zum Förderprogramm finden Sie hier.

 

Dienstag, 04.07.2017

KfW gründet Tochtergesellschaft für Beteiligungsfinanzierung

Die KfW wird ihre Aktivitäten im Bereich Beteiligungsfinanzierung in den kommenden Jahren substantiell ausbauen.

Dazu wird sie zu Beginn des Jahres 2018 eine eigene Tochtergesellschaft gründen. Der gemeinsamen Initiative von Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), Bundesfinanzministerium (BMF) und KfW hat der Verwaltungsrat der KfW bei seiner Sitzung am 29. Juni 2017 zugestimmt. Die neue Gesellschaft wird künftig das Finanzierungsangebot der KfW im Bereich Venture Capital (VC) bündeln und erweitern.
 
Ziel der neuen Gesellschaft ist es, das Angebot an Wagniskapital für innovative technologieorientierte Unternehmen in der Startup-Phase und in der besonders kapitalintensiven frühen Wachstumsphase zu verbessern. Speziell in der Phase, in der Unternehmen neue Märkte erschließen und schnell expandieren wollen, mangelt es in Deutschland bisher an einem ausreichenden Kapitalangebot. Die Angebotslücke in der Start-up- und frühen Wachstumsphase bei Anschluss- und Wachstumsfinanzierungen in Deutschland beläuft sich nach Schätzungen auf derzeit rund 500 bis 600 Mio. EUR p. a.

Hierzu der Staatssekretär im BMWi, Matthias Machnig: „Mit der heute beschlossenen Gründung einer KfW-Tochtergesellschaft macht die KfW den entscheidenden Schritt, um ihr Beteiligungsgeschäft neu auszurichten und marktgängiger zu gestalten. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zu unserem Ziel, das Wagniskapitalvolumen in Deutschland in den kommenden Jahren zu verdoppeln. Dazu müssen wir die bestehende Finanzierungslücke schließen, damit Startups das nötige Kapital haben, um zu wachsen und sich am Markt durchzusetzen.“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Jens Spahn, betonte: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass digitale Zukunft in Deutschland stattfindet. Mit dem neuen Angebot der KfW werden die Finanzierungsbedingungen für Start-Ups weiter verbessert. Wir gehen die Angebotslücke bei Anschluss- und Wachstumsfinanzierungen konsequent an. Das Geld kann jetzt schneller, mit marktüblichen Prozessen und mehr Start-Up-Expertise bei den Unternehmen ankommen.“

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW, sagte: „Deutschland verfügt mittlerweile über eine beachtliche, vielfältige Start-up-Szene. Gegenwärtig stellt die Finanzierung jedoch viele dieser innovativen Unternehmen vor Probleme. Dies kann dazu führen, dass wichtige Wachstumsinvestitionen verzögert oder gar nicht angegangen werden. Um das zu ändern, braucht es eine Finanzierungslandschaft, die Unternehmen auch bei starkem Wachstum aktiv begleitet. Mit der Gründung der Tochtergesellschaft bündeln wir unser Engagement in der Beteiligungsfinanzierung unter einem Dach und schaffen die Voraussetzung dafür, das Ökosystem für Wachstumsfinanzierungen in Deutschland weiter zu stärken.“
 
Die neue KfW-Tochter fokussiert sich auf Investitionen in Venture-Capital-Fonds. Diese wiederum beteiligen sich an jungen technologieorientierten Unternehmen in Deutschland und stärken dadurch deren Kapitalbasis. Auch Investitionen in so genannte Venture Debt Fonds werden möglich sein. Diese Fonds stellen Unternehmen zur Finanzierung ihrer risikoreichen Expansionsphase Fremdkapital zur Verfügung. Das Geschäft der KfW im Bereich Venture Capital wird künftig von der neuen Beteiligungstochter betrieben. Darunter fallen das Engagement im High-Tech Gründerfonds, der in 2016 gegründete Venture Capital-Fonds coparion sowie das Engagement im Programm „ERP-Venture Capital-Fondsinvestments“ im Risiko des ERP-Sondervermögens. Bis zum Jahr 2020 soll die Gesellschaft ihr jährliches Investitionsvolumen auf 200 Mio. EUR steigern und so in den kommenden zehn Jahren rund 2 Mrd. EUR für wachstumsorientierte High-Tech-Firmen zur Verfügung stellen.
 
Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird mit jeweils einem Experten aus dem Markt und aus der KfW besetzt. Die Gesellschaft wird Mitte des Jahres 2018 ihre operative Geschäftstätigkeit aufnehmen.
Weitergehende Informationen finden Sie hier.

 

Dienstag, 27.06.2017

EXISTENZ 2017 in Ingolstadt

Am Samstag, den 01.07.2017 startet die EXISTENZ Gründer- und Jungunternehmermesse. In vielen Vorträgen und mit interessanten
Ausstellern werden die Gründer- und Jungunternehmer umfassend über die ersten Schritte in die Selbständigkeit und wie man in ihr
erfolgreich bestehen kann, informiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltet wird die EXISTENZ Gründer- und Jungunternehmermesse von der IHK für München und Oberbayern, der Handwerks-
kammer für München und Oberbayern, der Wirtschaftsförderung des Landkreises Eichstätt, der Wirtschaftsförderung Stadt 
Ingolstadt (IFG) und der Wirtschaftsförderungen der Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen (KUS).

Gemeinsam mit Wolfgang Dykiert (dykiert-beratung) informiere ich Gründerinnen und Gründer an unserem Ausstellungsstand
zu allen Themen rund um die  Selbständigkeit und deren Finanzierungsmöglichkeiten. 

Gerne können Sie auch unsere Vorträge:

"Selbständig mit Gründungszuschuss" (13.00 Uhr, Gründungsforum) und
"Die Do`s and Dont`s beim Umgang mit der Bank" (13.00 Uhr, Jungunternehmerforum)

besuchen.

Details zu Ort, Zeit, Ausstellern und Programm finden Sie hier.

 

Dienstag, 20.06.2017

herCAREER 2017

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr die herCAREER in München statt. Am 12. und 13.10.2017 können sich Frauen auf der Messe im MTC über die Möglichkeiten der Karriereplanung informieren. Zahlreiche Aussteller sowie Vorträge und workshops laden zum Kennenlernen, Netzwerken und als Impulsgeber ein.

Gemeinsam mit der dykiert-beratung bin ich auch in diesem Jahr wieder als Ausstellerin und Referentin in München vertreten und freue mich auf Ihren Besuch.

Mir steht ein begrenztes Kontingent an Freikarten für den Messebesuch zur Verfügung. Bei Interesse können Sie mir gerne eine E-Mail an taphorn@foerdermittel-guide.de mit Ihrer Anforderung zusenden.

Umfassende Informationen zum Ablauf und Programm rund um die Messe finden Sie hier.

 

Dienstag, 13.06.2017

Nachfolge ist weiblich

Anlässlich des Nationalen Aktionstages zur „Unternehmensnachfolge durch Frauen“ werden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen angeboten. Die Federführung für die Nationalen Aktionstage liegt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und beim Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Akteurinnen und Akteure des Nationalen Aktionstages sind die Mitglieder der Task Force sowie zahlreiche Expertinnen/Experten und Multiplikatorinnen/Multiplikatoren aus dem Bereich Unternehmensnachfolge.

Unter dem Motto „Nachfolge ist weiblich!“ möchten die Akteurinnen und Akteure des Aktionstages am 21.06.2017 daher die Unternehmensnachfolge durch Frauen deutschlandweit bekannt machen und voranbringen.

Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Dienstag, 06.06.2017

Weitere Mittel für bayerisch-tschechische Projekte

Bayerns Wirtschaftsministerium stellt über 9,5 Millionen Euro an EFRE-Mitteln für Projekte in der bayerisch-tschechischen Grenzregion (INTERREG-Programm) zur Verfügung. Insbesondere im Themenbereich Bildung werden diverse Projekte gefördert, die einen Beitrag zum Zusammenwachsen der europäischen Regionen leisten. Aber auch für alle weiteren Themenschwerpunkte des Programmes (Forschung, technologische Entwicklung und Innovation; Umweltschutz und Ressourceneffizienz; nachhaltige Netzwerke und institutionelle Kooperation) stehen noch ausreichend Gelder für Projektanträge zur Verfügung. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind aufgefordert, Anträge einzureichen. Insbesondere werden Vorhaben gesucht, die grenzüberschreitend auf den Schutz und die Erhaltung von Biotopen ausgerichtet sind.

Nähere Informationen finden Sie auf der Programmhomepage.

 

Dienstag, 23.05.2017

Verbesserte Investitionsförderung Sachsen-Anhalt

Ab sofort profitieren Unternehmen mit Sitz in Sachsen-Anhalt von verbesserten Förderbedingungen beim Investitionszuschuss.  Zu beachten ist dabei, dass die günstigen Fördersätze nur für Vorhaben gelten, die einen Zuwendungsbescheid in 2017 erhalten, ab 2018 verringern sich die Fördersätze um 5%-Punkte.

Die wichtigsten Änderungen im Überlick:

  • höhere Basisförderung für KMU
  • für Betriebsstätten von kleinen Unternehmen 30%
  • für Betriebsstätten von mittleren Unternehmen 20%
  • für sonstige Betriebsstätten 5%
  • dem Struktureffekt „Tarifvertrag/tarifliche Vergütung wird mehr Gewicht beigemessen, Unternehmen, die an einen Tarifvertrag gebunden sind bzw. tarifgleich zahlen, können die Basisförderung um 5% erhöhen
  • die Themen „Unternehmensnachfolge“ und „FuE“ werden künftig mit 5% höherer Förderung gegenüber der Basisförderung berücksichtigt
  • die „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ und der „Ausländeranteil an den neuen Miatarbeitern“ sind neue Förderschwerpunkte
  • Wegfall des Förderausschlusses von Software
  • künftig sind auch in den Oberzentren (Magdeburg, Halle, Dessau-Roßlau) gewerbliche Tourismus-Investitionen förderfähig, außerdem gbt es neue Förderschwerpunkte für die Tourismusbranche
  • eine Förderung von Betriebsverlagerungen innerhalb des Landes erfolg tnur noch, wenn neue Arbeitsplätze geschaffen und die Mitarbeiter bei der Entlohnung nicht schlechter gestellt werden

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

 

Dienstag, 16.05.2017

Linktipp: KMU-Banken-Barometer

Mit dem Tool KMU-Banken-Barometer 2017 können Unternehmen, Verbände und Organisationen einen Selbstcheck zu ihrer aktuellen Finanzierungs- und Bankensituation durchführen. Darüber hinaus erhalten sie im Hinblick auf Basel III wichtige Impulse und Hinweise für evtl. erforderliche Veränderungen in der Finanzierungsstruktur.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite der KMU-Berater.

 

 

Dienstag, 09.05.2017

Terminvormerkung: Gründerwoche Deutschland

Die diesjährige Gründerwoche findet vom 13.-19.11.2017 statt. Eine Vielzahl von Veranstaltungen bietet Gründungswilligen und Jungunternehmen bundesweit Informationen, Workshops und Wettbewerbe rund um das Thema „Unternehmensgründung“.

So ist beispielsweise der internationale Wettbewerb Startup Open für alle Gründerinnen und Gründer offen, die auf der Suche nach Wagniskapital sind. Die zehn Finalisten erhalten Zugang zum GENStarters Club. Der Gewinner des Wettbewerbs nimmt am Global Entrepreneurship Congress im April 2018 teil. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2017. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Auf der offiziellen Internetseite der Gründerwoche können Sie sich über alle Veranstaltungen – online und offline in Ihrer Nähe – informieren.

 

Dienstag, 02.05.2017

Innovationsagenda

Gem. Bundeswirtschaftsministerin Zypries sind Globalisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0 die drei großen Trends, die die Wirtschaft und die Gesellschaft in Zukunft prägen werden. Vor diesem Hintergrund hat sie die Eckpunkte für eine neue Innovationsagenda vorgelegt.

Die bundesweite Unternehmensförderung wird in vielen Punkten deutlich verbessert. Nachstehend ein Auszug (Quelle: Pressemitteilung des BMWi vom 18.04.2017):

Innovationsförderung

  • Ergänzend zur technologieoffenen Projektförderung eine steuerliche FuE-Förderung für Unternehmen bis 1000 Beschäftigte einführen.
  • Das bewährte Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) stufenweise auf mind. 700 Mio. Euro p. A., die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) auf mind. 200 Mio. Euro p. A. und das Innovationsprogramm für die struktur­schwachen Regionen INNO-KOM auf mind. 90 Mio. Euro p. A. erhöhen.
  • Ein Aktionsprogramm für nichttechnische Innovationen starten.

Gründungen

  • Das EXIST-Programm auf 90 Mio. Euro p. A. ausweiten.
  • Gründungsideen auch im nichttechnischen Bereich fördern; zusätzlich soll mehr Wagniskapital für nichttechnische Innovationen stimuliert werden.
  • Einen High-Tech Gründerfonds III mit einem Zielvolumen von 300 Mio. Euro auflegen.
  • Den German Accelerator auch an einigen Standorten in Asien etablieren.

Digitalisierung

  • Eine neue Digitalisierungsoffensive Mittelstand starten.
  • Ein KMU-Investitionsförderprogramm für digitale Technologien und digitales Know-how einsetzen.
  • Im neuen Telekommunikations-Rechtsrahmen eine innovations- und investitionsfreundliche Regulierung verankern.
  • Das aktuelle Breitbandziel (50 Mbit/s bis 2018 für alle Haushalte) erreichen, bis 2025 flächendeckend Zugangsgeschwindigkeiten von rund 1 Gbit/s bereitstellen.

Innovationsfördernde Regulierung

  • Neue Gesetze und Regulierungen aller Art durch einen „Innovationscheck“ prüfen, inwieweit diese innovationsfreundlich sind.
  • „Reallabore“ als regulatorische Experimentierräume systematisch nutzen.
  • Die innovative öffentliche Beschaffung stärken und Wettbewerbe starten für neuartige Lösungen, um einen vorher definierten (öffentlichen) Bedarf zu decken, für den es bisher keine passenden Produkte gibt.

Innovationen in strategischen Schlüsselbereichen heben

  • Die Zusammenarbeit zwischen der Forschung und der Wirtschaft stärken und „Industrie 4.0“ aktiv begleiten.
  • Die Qualitätsinfrastruktur weiter ausbauen, denn diese ist integraler Bestandteil des technologischen Aufschwungs in Deutschland. Stärkung PTB und BAM.
  • Prüfen, ob wir ein neues Strategisches Innovationszentrum Deutschland (SID) mit Elementen des DARPA einführen.
  • Den innovationspolitischen Fokus verstärkt auf besonders zukunftsrelevante Technologien lenken, wie z. B. die Mikroelektronik, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Quantentechnologie. Aber auch andere Technologiefelder im Bereich der Digitalisierung, wie „Autonomik für Industrie 4.0“, „Smart Service“, „Smart Home“, „Augmented Reality“, „Service Robotik“ oder „Blockchain“ nach vorne bringen.

Beispielhafte Felder und Maßnahmen:

  • Mikroelektronik: DEU-Beteiligung an IPCEI Mikroelektronik (1 Mrd. Euro aus BMWi-Mitteln)
  • Künstliche Intelligenz: Studie zu den Potenzialen der Künstlichen Intelligenz; Einbindung der Künstlichen Intelligenz in künftige Technologieprogramme.
  • Bioökonomie: Umsetzung der Nationalem Politikstrategie „Bioökonomie“; Rechtsrahmen weiter entwickeln, um Investitionen von Wagniskapitel attraktiver zu machen.
  • Quantentechnologie: DEU-Beteiligung an EU-Initiative „Quantum Technologies“ (Gesamtvolumen ca. 1 Mrd. Euro); Nationale Initiative zur Förderung der Quantentechnologie von Grundlagen bis Anwendungen (QUTEGA).

 

Dienstag, 25.04.2017

Ab 01.07.2017 neue Produktfamilie der KfW: ERP-Innovationsfinanzierung

Um die digitale Transformation und die Innovationstätigkeit des Mittelstandes gezielt unterstützen zu können, wird die KfW ihre Innovationsfinanzierung zum 01.07.2017 neu aufstellen. Die neue
Produktfamilie „ERP-Innovationsfinanzierung“ besteht aus zwei Produkten:

a) dem „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ (Fremdkapital mit optionaler Haftungsfreistellung), mit dem Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben sowie Maßnahmen innovativer
Unternehmen finanziert werden können und

b) dem „ERP-Mezzanine für Innovation“, über das Finanzierungspakete aus Fremd- und Nachrangkapital – oder auch in einer Variante als reiner Refinanzierungskredit – zur
Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bereitgestellt werden.

Die beiden aus Mitteln des ERP-Sondervermögens und des Bundeshaushalts verbilligten Produkte richten sich an etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler in Deutschland mit einem jährlichen Gruppenumsatz von bis zu 500 Mio. EUR.

 

Wichtiges in Kürze:

ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

  • für Digitalisierungsvorhaben und Innovationsvorhaben
  • förderfähig sind Investitionen und Betriebsmittel bis zu 100% der förderfähigen Kosten (Höchstbetrag beim reinen Refinanzierungskredit 25 Mio. €)
  • Unternehmen mit <500 Beschäftigten können optional eine Haftungsfreistellung von 70% beantragen (Höchstbetrag des Kredites dabei 7,5 Mio. €)
  • durch Unterstützung der EU auch in höheren Preisklassen günstige Konditionen

 ERP-Mezzanine für Innovationen

  • zur langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte/Verfahren oder Dienstleistungen sowie deren wesentlicher Weiterentwicklung
  • Vorhaben, die „neu für die EU“ sind, profitieren von besonders günstigen Zinssätzen
  • förderfähig sind u.a. Investitionen, Personalkosten sowie vorhabensbezogene Einzel- und Gemeinkosten bis zu 100 % der förderfähigen Kosten
  • Finanzierungspaket aus Fremdkapital- und Nachrangtranche, letztere umsatzabhängig bis zu 60% der Kreditsumme und unbesichert

Detaillierte Informationen zu den neuen Förderprogrammen sowie den Übergangsregelungen erhalten Sie gerne auf Anfrage (Kontakt)

Mehr zum Thema „Digitalisierung in Unternehmen“ finden Sie auch in meinem aktuellen Newsletter.

 

 

Dienstag, 11.04.2017

Schleswig-Holstein: Zuschüsse für Antragstellung in HORIZON 2020

Das Land Schleswig-Holstein fördert kleine und mittlere Unternehmen, die einen HORIZON-Antrag mit einem Mindestvolumen von 100 T€ stellen, bei der Antragstellung bzw. Antragsvorbereitung.

Konkret gefördert werden die Antragsvorbereitung, die Zusammenstellung eines Konsortiums, sowie die Analyse der Ablehnungsgründe bei einem erfolglosen Antrag. Hierzu müssen externe Dienstleister, wie z.B. private Anbieter, Kammern, Hochschulen und Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen eingebunden werden. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses, der pauschal 5.000 € für die Antragsvorbereitung im Rahmen einer Koordinatorfunktion beträgt und 2.500 € für die Antragsvorbereitung ohne Koordinatorfunktion. Zusätzlich können 10.000 € für die Konsortiumsbildung bei Ausübung der Koordinatorfunktion beantragt werden. 1.000 € stellt das Land bereit, wenn ein erfolgloser Antrag analysiert werden soll.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dienstag, 04.04.2017

INNO-KOM: Innovationsförderung in strukturschwachen Regionen

Seit 01.04.2017 können gemeinnützige Forschungseinrichtungen aus strukturschwachen Regionen (GRW-Gebiete) Anträge auf Projekförderung oder Investitionszuschüsse für Forschungsinfrastruktur stellen. Hintergrund ist ihr wichtiger Beitrag für den Forschungstransfer in kleine und mittlere Unternehmen der Region. Sie sichern die qualifizierte Arbeitsplätze dort, wo sie dringend benötigt werden.

Im Programm INNO-KOM stehen für das laufende Jahr 71 Mio. Euro zur Steigerung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit strukturschwacher Regionen zur Verfügung, davon sind mindestens 65 Mio. Euro für die neuen Bundesländer vorgesehen. Eine Erhöhung der Fördermittel für die kommenden Jahre ist geplant.

Das technologieoffene Programm unterstützt die innovative Leistungsfähigkeit externer Industrieforschungseinrichtungen und stärkt damit nachhaltig die Innovationskraft der Wirtschaft. Gemeinnützige externe Industrieforschungseinrichtungen sind wichtige Forschungs- und Technologiepartner für den innovativen Mittelstand. Sie bieten anwendungsorientierte technische Lösungen für Unternehmen und sorgen insbesondere für den Forschungstransfer in kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Nähere Informationen zur neuen Förderung finden Sie hier

 

Dienstag, 28.03.2017

Entwicklung des Finanzierungsklimas für KMU aus Bankensicht

Kleinen und mittleren Unternehmen gelingt es offenbar nur schwer, positive Finanzierungszusagen seitens der Kreditinstitute für notwendige Investitionsmaßnahmen zu erhalten. Um diese Thematik aus Bankensicht zu beleuchten, habe ich ein Interview mit einer Vertreterin der Oberbank AG geführt, die hierin erläutert, was die größten Hürden bei der Mittelbeschaffung sind. Darüber hinaus gibt sie Tipps, wie Unternehmen Finanzierungsgespräche gut vorbereiten und durchführen können, um die Erfolgsaussichten zu erhöhen.

Das ganze Interview lesen Sie hier.

 

Dienstag, 21.03.2017

ERP-Regionalprogramm: Rechtzeitige Antragstellung

Ab 01.05.2017 werden die Regelungen zur rechtzeitigen Antragstellung im ERP-Regionalförderprogramm in Bezug auf die derzeit geltende 12-Monatsfrist wird wie folgt an die anderen gewerblichen Darlehensprogramme der KfW angepasst:
Nach fristgerechter Antragstellung kann der Antragsteller mit dem Investitionsvorhaben beginnen, sofern der Kreditantrag innerhalb von drei Monaten nach Vorhabensbeginn bei der KfW vorliegt.
Sollte der formelle Kreditantrag verzögert, d. h. später als drei Monate nach Vorhabensbeginn, eingereicht werden, ist eine Kreditzusage möglich, wenn sich das Investitionsvorhaben zum
Zeitpunkt des Antragseingangs bei der KfW in seinen wesentlichen Teilen noch in Durchführung befindet. Das ist in der Regel der Fall, wenn das Vorhaben zu weniger als 50% realisiert ist.

 

Dienstag, 07.03.2017

Gründerwettbewerb „Digitale Innovationen“

Mit dem „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ prämiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) innovative Unternehmensgründungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Der Wettbewerb wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von der VDI/ VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT) durchgeführt.

Der Gründerwettbewerb ist ein Ideenwettbewerb. Das Gründungskonzept sollte auf maximal 15 Seiten beschrieben werden. Die Ausarbeitung eines vollständigen Geschäftsplans ist nicht erforderlich. In der Ideenskizze sollten die Teilnehmer die Innovation ihrer Idee darstellen, auf ihre fachlichen und kaufmännischen Kompetenzen eingehen sowie ihre Vernetzung mit potenziellen Kunden und Partnern beschreiben. Erwartet werden eine verständliche Darstellung des geplanten Geschäftsmodells, eine realistische Einschätzung des Zielmarkts und der Wettbewerber sowie erste Ansätze für Marketing und Vertrieb. Die Ideenskizze sollte auch eine erste grobe Zeitplanung für eine Unternehmensgründung und das Grundgerüst einer Finanzplanung (Preismodell, Umsatz, Kosten, Finanzierung) beinhalten.

Teilnahmevoraussetzungen:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Die beabsichtigte Firmengründung muss in Deutschland erfolgen.

Soweit Teilnehmer auf Grundlage der eingereichten Geschäftsidee bereits eine Kapitalgesellschaft in Form einer GmbH oder einer AG gegründet haben, darf die Gründung bei der Online-Registrierung zu einer Wettbewerbsrunde höchstens vier Kalendermonate zurückliegen. Diese Frist gilt nicht für Unternehmergesellschaften mit beschränkter Haftung (UG).

Eine Bewerbung beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ kann bis zu zwei Mal in den folgenden Wettbewerbsrunden wiederholt werden.

Mehr Informationen und Angaben zur Teilnahme finden Sie hier.

 


Dienstag, 28.02.2017

Sonderprogramm „Premiumoffensive Tourismus“ in Bayern

Seit Anfang des Jahres profitieren Hotel- und Gastronomiebetriebe in Bayern von einer Sonderförderung im Rahmen der Regionalförderprogramme:

So können Investitionen zur Qualitätssteigerung – dazu gehören z. B. Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Sinne der Barrierefreiheit, im Wellness- oder Kinderspielbereich – sowie zur Verbesserung der IuK-Infrastruktur mit Zuschüssen von bis zu 30% mitfinanziert werden. Für diese Förderung sind für das Jahr 2017 5 Mio. EUR, für 2018 10 Mio. EUR eingeplant.

Ausführliche Informationen hierzu erhalten Sie in meinem nächsten Newsletter (hier geht es zur Anmeldung).

 

Dienstag, 21.02.2017

Grüne Innovationen – zinsverbilligte Darlehen in Sachsen-Anhalt

Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründer/innen mit Firmensitz in Sachsen-Anhalt können zur Finanzierung innovativer Vorhaben und Projekte in den Schwerpunktbereichen Klima, Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft zinsverbilligte Darlehen bis zu 1,5 Mio. EUR erhalten. Hierbei können sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel (Personalausgaben, Dienstleistungen Dritter usw.) mitfinanziert werden. Die Darlehenslaufzeiten können bis zu 15 Jahren betragen, der Zinssatz liegt – risikoabhängig – zwischen 1,5% und 4,5%.
Nähere Informationen zu den Förderbedingungen und zur Antragstellung finden Sie hier.

Dienstag, 14.02.2017

Export- und Investitionsgarantien der Bundesregierung

Zur Unterstützung ihrer Auslandsaktivitäten übernimmt die Bundesregierung für deutsche Unternehmen Exportgarantien und schützt sie so vor Zahlungsausfällen und Vermögensverlusten. Diese Garantien werden in erster Linie von kleinen und mittleren Unternehmen für Lieferungen und Leistungen in Schwellen- und Entwicklungsländer beantragt. Im Jahr 2016 wurden hier rd. 20,6 Mrd. Euro abgesichert.

Für gute Absatzperspektiven, attraktive Standortbedingungen oder den direkte Zugang zu Rohstoffquellen investieren deutsche Unternehmen zudem verstärkt in Schwellen-, Entwicklungs- und Reformländern. Hierbei erhalten Sie ebenfalls Unterstützung in Form von Investitionsgarantien, die die wirtschaftlichen und politischen Risiken abdecken. 2016 wurden so 72 Projekte in 22 Ländern umgesetzt und begleitet.

Nähere Informationen zu Export- und Investitionsgarantien sowie weiteren Außenwirtschaftsförderinstrumenten finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Dienstag, 07.02.2017

Werkstatt zur Antragstellung HORIZONT 2020

Das Förderprogramm HORIZONT 2020 ist durch seinen Programmteil „KMU-Instrument“ auch für mittelständische Unternehmen mit hohem Innovationspotenzial interessant. Dennoch scheuen viele die umfangreiche und komplizierte Beantragung und vergeben so ihre Chance auf eine attraktive finanzielle Förderung ihrer Vorhaben.

Für Unternehmen, die in 2017 eine Antragstellung planen, bietet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt eine zweitägige Werkstatt mit Tipps zur Antragstellung – Aufbau und Inhalt des Antrags (anhand der Evaluierungskriterien und des Templates der Europäischen Kommission) an.

Termin: 08.03.2017 – 09.03.2017

Veranstaltungsort:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Heinrich-Konen-Str. 5

53227 BonnDie Teilnehmergebühren betragen 150,00 €.

 

Nähere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier.

 

 

Dienstag, 31.01.2017

Unternehmerinnenpreis wird ausgelobt (Schleswig-Holstein)

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein hat einen Unternehmerinnenpreis ausgelobt. Gesucht werden erfolgreiche Unternehmerinnen aus Schleswig-Holstein mit einem überzeugenden Konzept, sozialem Engagement und einer Unternehmenskultur, die auf eine nachhaltige und innovative Entwicklung setzt.
Eine Bewerbung ist bis zum 08.03.2017 möglich. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Dienstag, 24.01.2017

Neue Fördermaßnahmen für die Handwerksberatung

Die neue „Richtlinie zur Förderung des Know-how-Transfers im Handwerk“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurde veröffentlicht. Insgesamt können nun jährlich mit bis zu 16 Mio. Euro bis zu 620 Beraterstellen gefördert werden.

 

 

 

 

 

 

Die neue Richtlinie fasst die bisherigen Informations- und Beratungsdienstleistungen der Handwerkskammern und -verbände zu einem abgestimmten, bundesweit und fachlich flächendeckenden Informations-, Beratungs- und Technologietransfernetzwerk zusammen.
Unabhängig von der allgemeinen und kostenfreien Beratungstätigkeit der Handwerksorganisationen (z. B. kurze Rechts-, Ausbildungs- und Qualifizierungsberatungen), die ausschließlich aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert wird, soll mit dieser Richtlinie ein Informations-, Beratungs- und Technologietransfernetzwerk als Innovationscluster gefördert werden. Ein Innovationscluster bezeichnet Einrichtungen oder organisierte Gruppen von unabhängigen Partnern, die durch entsprechende Förderung, die gemeinsame Nutzung von Anlagen, den Austausch von Wissen und Know-how und durch einen wirksamen Beitrag zum Wissenstransfer, zur Vernetzung, Informationsverbreitung und Zusammenarbeit unter den Unternehmen und anderen Einrichtungen des Innovationsclusters die Innovationstätigkeit anregen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken sollen.
Es soll den Handwerksbetrieben durch kostenfreie, betriebsnahe, neutrale und unabhängige Informations- und Beratungsangebote Orientierung in einem komplexer werdenden Umfeld geben. Außerdem sollen die Bereitschaft zur Existenzgründung und die Bestandsfähigkeit neu gegründeter Betriebe gestärkt werden.

Die vollständige Richtlinie finden Sie hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 17.01.2017

KfW verbessert Bedingungen im Energieeffizienzprogramm

Zuschüsse für Barrierefreiheit

 

 

 

 

 

 

1. Seit 01.01.2017 sind im KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme auch Unternehmen antragsberechtigt, an denen Kommunen beteiligt sind.
Darüber hinaus gilt beim Verwendungszweck „Außerbetriebliche Nutzung von Abwärme“ für Verbindungsleitungen zur Weitergabe von Wärme, dass bei Einspeisung der Wärme in Wärmenetze die Verbindungsleitungen bis zum Anschlusspunkt der Wärmenetze gefördert werden.

 

 

 

 

 

 

2. Seit Anfang Januar 2017 können private Eigentümer und Mieter wieder Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz und zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen.
Die Zuschussbeantragung erfolgt nun über das KfW-Zuschussportal. Bauherren können Zuschüsse nun online beantragen und erhalten in wenigen Augenblicken eine Förderzusage.

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 10.01.2017

LfA Förderbank Bayern verbessert die Start- und Investivkredite

 

 

Ab 01.02.2017 werden die Start- und Investivkredite der LfA optimiert und vereinfacht.
Die wesentlichen Neuerungen im Überblick:
– der Finanzierungsanteil beträgt jeweilsbis zu 100%, die Aufstockungskredite Startkredit 100 und Investivkredit 100 entfallen
– Anhebung der Darlehenshöchstbeträge ohne Anrechnung einer evtl. Vorförderung (genaue Höhe liegt noch nicht fest)
– Gewinngrenze und cash-flow-Klausel beim Investivkredit werden gestrichen
– Haftungsfreistellung können optional bis zu einer Darlehenshöhe von 2 Mio. EUR beantragt werden
– eine endfällige Laufzeitvariante wird nicht mehr angeboten

 

 

 

 

 

 

Sofern Anträge nach den alten Richtlinien entschieden werden sollen, müssen diese vollständig bis zum 13.01.2017 vorliegen.